Claire – Feuer und Flamme

Letzte Aktualisierung am 31. März 2026 by Hans Blazejewski

Claire - ein Sommer, ein Strand, ein Moment. Claire hat das Foto gemacht. Und ich habe es behalten.

Claire – ein Sommer, ein Strand, ein Moment. Claire hat das Foto gemacht. Und ich habe es behalten.

 

 


Lesen Sie über meine Begegnung mit Claire, rothaarig und voller Sommersprossen, die ich nicht zählen konnten, weil ich nicht so viele Zahlen hatte. Claire, die Feuer und Flamme in meinem Herzen entfachte und mich mit ihrem Lächeln verzauberte.

Stellen Sie sich vor. Sie machen Urlaub. Am Atlantik. Vielleicht in Arcachon. Sie sprechen die Sprache des Landes – in unserem Fall Frankreich. Nicht perfekt, aber immerhin so, dass man zu ihnen sagt: „Tu parles bien français.“

Sie sind jung, ungebunden, vielleicht sogar ein „Draufgänger“. Sie sehen ein Wesen. Es sitzt auf einer Bank an der Corniche in Arcachon. Ein Wesen, bei dessen Anblick es „Klick“ macht, ihre Hormone sich regen. Ein Wesen, hinter dem sie herlaufen würden. Brauchen sie aber nicht, denn es (sie) blickt sie an, als würde sie denken: „Den sollte ich mir näher ansehen.“ Sie heißt zufällig Claire, mit Feuer-und-Flamme-Haaren. Und unglaublich vielen Sommersprossen. Und mit Grübchen. Und mit einem ansteckenden Lachen. Und sie schaut sie an, als stände einem Urlaubsflirt nichts mehr im Wege.  
Kommen Sie mit, wir verstecken uns, vielleicht können wir etwas lernen.

CLAIRE – Feuer und Flamme

Eine Erinnerungsgeschichte über Busen und rote Haare. Eine Kurzgeschichte aus meinem Buch „Zeitbrücke – Geschichten zwischen Damals und Heute

Ich habe ein Faible für Busen. Schon immer. Ob kleine, ob große und auch die Zwischengrößen verachte ich nicht. Zuerst die Busen. Es sei denn, da sind rote Haare im Spiel. Dann die roten Haare. Feuerrote Haare. Wie bei Claire mit ihrem göttlichen Busen und dem feuerofenroten Haar. Und mit Sommersprossen. Überall.
Erich Kästner, wenn er ihr begegnet wäre, hätte wohl zu dichten gehabt »sie war am ganzen Körper rot, soweit sie Härchen hatte«. Aber Kästner mochte blonde Haare und Mädchen, die Polly hießen, aber nicht Claire, deren Sommersprossen wir nicht zählen konnten, so viele Zahlen hatten wir gar nicht.

Claire – ein lebendiges Kunstwerk

Sie war ein lebendiges Kunstwerk, Feuer und Flamme in Person, deren Präsenz alles andere überstrahlte.

An den Wochenenden sind wir zum Strand von Petit Nice gefahren. Dort haben wir ausgiebig Sommersprossenanatomie betrieben, an diesem ganz lebendigen, hautwarmen Kunstwerk, das Claire hieß und rote Haare hatte. Und auch das andere kam nicht zu kurz, das, was die Franzosen so poetisch mit faire l’amour umschreiben, oder besingen oder es machen. Regnete es, gehörte der Strand uns. Nur uns, ganz allein.

Weißt du noch, Claire, die Piniendüfte hatten sich in deinen Haaren eingenistet und deine reifen, regennassen Brüste, die riefen: Vite, vite, mon amour, viens me chercher. O Claire, du hattest deine Tür weit aufgemacht für unseren dieu de l’amour. Merci, ma petite chouchou, ma petite fou, pour les bons moments que nous avons passés ensemble.

Un gros bisou à ta sœur aussi. 🙂

♥ 😎


 

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