Ermland-Blues: Einblick in einen Heimatroman

Letzte Aktualisierung am 14. Juni 2024 by Hans Blazejewski

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Ermland-Blues. Reden wir über einen Heimatroman, der von mir geschrieben werden will. Kommen Sie mit auf meine Baustelle. Gebaut wird dort mit Buchstaben und Worten. Herauskommen soll in Kürze ein Buch, das so tut als sei es ein historischer Heimatroman, nur weil der Erzählstoff um die Mitte des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist. Eine interessante Mischung aus historischen Elementen und moderner Erzählweise. Lassen Sie sich überraschen von den melancholischen Klängen eines Blues, gespielt auf meinen Autoren-Instrumenten. Manchmal eine Klarinette, manchmal ein Saxophon oder ein Klavier.

Was der Inhalt für Sie sein wird, das weiß ich jetzt nicht. Für mich jedenfalls hat er mit meiner erträumten Heimat zu tun. Natürlich sind die Namen der handelnden Personen nicht zufällig in mein Romanchen gelangt. Sie haben aber trotzdem nichts mit lebenden Menschen der Jetztzeit oder deren Ahnen zu tun.

Die handelden Personen

Vielleicht sollte ich jetzt die Personen vorstellen, die uns in meinem Ermland-Blues nach und nach vertrauter werden.  Also, die Hauptpersonen:

  • Catharina Dobrowolski – uneheliche Tochter der Magdalena Dobrowolski aus Groß Bartelsdorf im Ermland. Bei ihrer Taufe vom Priester noch als Hurenkind bezeichnet, wird sie zwanzig Jahre später seine Geliebte und Mutter zweier Kinder  vom Groß Bartelsdorfer Priester gezeugt. Ihre Namen: Johannes und Johanna. Catharina verfolgt beharrlich ihr Ziel, dass ihre Kinder auch einen Vater haben sollen, nicht irgendeinen Vater, sondern ihren Vater.
  • Magdalena, ihre Mutter, wird bald nach der Taufe wegen „böswilligen Verlassens ihres Kindes“ steckbrieflich gesucht, doch zu ihrem Verbleib und den Gründen ihres verschwindens wissen wir nichts..
  • Tadeusz Masoweczki – Priester von Groß Bartelsdorf, mit 26 Jahren in dieses Amt berufen. Zu Beginn noch strenger Eiferer des katholischen Glaubens, ein Gotteskrieger, findet er durch seine zweifache, zunächst verheimlichte Vaterschaft, zu einer nachsichtigeren Sichtweise menschlicher Schwächen.
  • Marianna – Schwester von Magdalena und nach deren Verschwinden die Pflegemutter der Catharina; Ehefrau von Joseph Koliczynski.
  • Babka – eine alte Kräuterfrau, von der manche glauben, sie sei eine Hexe. Sie war „schon immer da“. Und sie nimmt guten Einfluss auf die Ereignisse zugunsten der kleinen, illegitim entstehenden Familie um Catharina.
  • Rosalia – die Oma, das Omchen des Erzählers, die ihm erste lebendige Bilder von der Zeit im Ermland vermittelte. Auch was Heimat bedeutet, brachte sie ihm nahe, vor allem solch eine Heimat, die weit entfernt ist. (Trauer denen, die sie verlassen mussten, und Träume jenen, die sie nie kennengelernt hatten)

Ostpreußen – von der Maas bis an den Nimmersatt

Die anschließenden Episoden aus dem Umkreis der Hauptpersonen und deren Nachfahren bewegen sich ebenfalls im ehemaligen Ostpreußen, das ja, wie bekannt, im Norden bis Nimmersatt reichte. Wer da glaubt, es hätte nur bis an die Memel, dem sei gesagt, daß er sich irrt. Aber wie hätte es sich angehört, wenn die Deutschen der damaligen Zeit gesungen hätten: Von der Maas bis an den Nimmersatt. Eine Lachnummer. Ich denke grad, besser der Dichter hätte den tatsächlichen Grenzverlauf besungen.

Weitere Episoden aus der Kindheit des Erzählers spielen in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland und schließen die Rahmenhandlung, mit der der Erzähler den Leser in die Hauptgeschichte einführte.

Bleiben Sie neugierig. Es wird eine schöne Geschichte von einem der auszog, seine Wurzeln und seine Herkunft zu ergründen um darüber einen Ermland-Blues zu spielen und einen Heimatroman zu schreiben..

Weitere Information zu diesem Heimatroman (im entstehen), finden Sie hier

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